5 Tipps für mehr Klientenanfragen als Coach

5 Tipps für mehr Klientenanfragen als Coach

Aller Anfang ist schwer - das weiß ich selber nur zu gut. Meine erste Coaching-Runde von Road to Success, als ich von 1:1 zum Gruppencoaching gewechselt bin, hat damals mit 4 wundervollen Menschen gestartet, die alle Ratenzahler waren - aber immerhin hatte ich erstmals eine planbare Einnahme.

Wie? Ganz einfach: Akquise. Nur eben vielleicht anders als du sie kennen magst. Meine Art. Eine funktionierende Art, fernab von "schreib willkürlich 100 Menschen am Tag an".

Heute mache ich das nur noch selten, denn ich weiß heute auch, wie du mehr Klientenanfragen generierst, ohne jeden Tag Akquise zu machen. Und genau das möchte ich heute mit dir teilen.

Tipp #1 - Frage nach dem, was die Menschen wollen

Gerade in der Anfangszeit ist es noch wichtig, den Kontakt nach außen zu suchen, auf Menschen zuzugehen und sie kennenzulernen. Du weißt, wie wichtig das Umfeld für die Entwicklung ist, also ist es an dir, dafür zu sorgen, dass dich die richtigen Menschen umgeben.

Du findest sie, indem du einen einfachen Schritt gehst: Fragen!

Schau also in deinem Social Network nach Menschen, die für dich als Klienten in Frage kommen könnten. Schau dir ihre Profile an, nimm diese Menschen wahr - und dann schreib sie an. Lass dabei den Gedanken weg "Das wird ein Kunde" und setze die Intention, dass du diesen Menschen kennenlernen willst, um herauszufinden, ob du helfen kannst.

Nebenbei wirst du ganz automatisch auch Menschen treffen, die weiter sind als du es aktuell bist und von denen du etwas lernen kannst. Sei offen dafür, auch wenn es finanziell noch nicht passt. So machst du nicht nur die notwendige Recherche, um herauszufinden, wo es kneift, sondern du tauchst auch noch in ein Netzwerk von Menschen ein, die dafür sorgen, dass du dich gut fühlen kannst.

Tipp #2 - Schreibe vom Herzen her (denk daran: Du bist der Coach!)

Wie in Tipp #1 schon erwähnt, geht es nicht darum, plump irgendwelche Menschen anzuschreiben und Quoten zu erfüllen. Es geht darum, deine Wahrnehmung für die richtigen Personen zu schärfen. Nimm dir also für jedes Profil, für jeden Menschen Zeit und fühle dich rein, ob du mit diesem Menschen gerne mal sprechen möchtest.

Wenn ja - Go for it. Mach ein Anschreiben, in dem du ganz offen und ehrlich sprichst. In der Recherchephase fragst du nach, ob er oder sie dir helfen und einige Fragen beantworten mag. In der Akquisephase sagst du schon direkt, worum es dir geht und dass du herausfinden möchtest, wie ihr zusammenpasst und ob du helfen kannst. Dazu noch einige persönliche Infos von dem Menschen und voilá - deine Antwortquote steigt ins Unermessliche.

Dieser ehrliche Umgang ist sehr erfrischend für deinen Gegenüber, weil viele einfach nur ihren Copy-Paste-Sales-Pitch niederschreiben und die Individualität komplett auf der Strecke bleibt.

Bonustipp: "Ehrliches Interesse" ist keine Verkaufstechnik, um mehr Klientenanfragen zu erhalten, sondern eine Haltung, eine Einstellung. Wenn du dich wirklich für dein Gegenüber interessierst und du wirklich offen bist, wird die Person es auch sein. Bist du abweisend oder abgelenkt im Gespräch, wird der Mensch es dir spiegeln und der potenzielle Klient verschwindet im Nirvana.

Tipp #3 - Social Media-Strategie: Sei du selbst!

Überleg dir mal einen Augenblick, warum du selbst einigen Coaches und Trainern folgst. Nimm am besten jene, die selbst als Coach oder Berater ohne Probleme zahlreiche Klientenanfragen generieren.

Was unterscheidet sie von dem, was die meisten tun?

In der Regel ist es dieser Punkt: Sie zeigen ihre Expertise und teilen einen Teil ihres Lebens. Angebote sind mehr das Gewürz auf der kompletten Mahlzeit und nicht der Hauptteil.

Wenn du also z.B. auf Instagram Beiträge oder Storys erstellst, dann achte darauf, nicht immer nur zu zeigen, was du tolles anbietest. Nicht jede Story muss ein Pitch sein, um Menschen zu gewinnen. Sein wir ehrlich: Bruce Lee hat immer gezeigt, wie unschlagbar er in der Kampfkunst war - und die Menschen haben sich darum gerissen, von ihm lernen zu dürfen. Er hat keine Angebote raus gehauen, sondern einfach gezeigt, was er kann. Und weil andere das gesehen haben, wollten sie gerne in seiner Nähe sein, um zumindest ein kleines bisschen von dem zu erlernen, was er konnte.

Beiträge auf den sozialen Plattformen dienen deiner Expertise. Hilf Menschen mit deinen Worten. Fordere sie durch Fragen heraus oder gib ihnen eine Aufgabe. Diese Dinge teilst du in deinen Storys, erzählst vielleicht noch eine kleine Geschichte dazu und fertig. Zusätzlich lässt du die Menschen an deinem Leben teilhaben und zeigst ihnen auch mal, welche Aufgaben gerade vor die stehen oder sagst ihnen, dass du dir heute Abend frei nimmst, um Zeit mit der Familie zu verbringen.

Teile, was dir wichtig ist, so natürlich wie es nur möglich ist. Denn so gewinnst du Fans.

Tipp #4 - Das Pareto-Prinzip der Klientenanfragen

Das Pareto-Prinzip besagt, dass 80% deiner Klienten nur 20% deines Einkommens bringen - und andersrum. Ebenso besagt es, dass 80% deiner Arbeit nur 20% deines Ergebnisses ausmachen.

Und soll ich dir etwas sagen: Das ist korrekt!

Wenn du also jeden Tag 5 Stunden in Social Media steckst - überlege dir, welches die Dinge sind, die du in einer Stunde hinbekommst, die den größten Unterschied machen. Die anderen 80% (also 4 Stunden) lässt du ganz einfach weg.

Dasselbe gilt für deine Webseite. Du brauchst keine, aber wenn du eine hast - wie viel Zeit steckst du rein, ohne Ergebnisse zu erzielen? Und wie leicht könnte es sein, wenn du dort nur 20% reinsteckst?

Mein Tipp ist: Such dir einen guten Online-Marketer, der Ahnung von SEO hat. Wenn das Geld dafür nicht reicht, lies dich in die Grundtechniken rein, also z.B. wo eine Überschrift stehen sollte, wie der Titel aussehen muss und warum es sinnvoll ist, Bildern, Videos und Links einen Titel zu verpassen.

Es gibt zahlreiche minimale Anpassungen, die dich in Summe nur wenige Minuten pro Monat kosten, die aber dennoch dafür sorgen, dass deine Seite ganz oben steht.

Beweis gesucht? Gib mal "mehr Klientenanfragen als Coach" auf Google ein und schau mal, an welcher Stelle du diesen Artikel findest.

(An dieser Stelle übrigens vielen Dank an die Zoom Internetagentur, die mir diese Platzierung durch solche einfach umsetzbaren Tipps ermöglicht hat)

Also: Schau bei allem, was du tust, was die 20% sind. Und dann mach möglichst nur noch die!

Tipp #5 - Folge deinem Herzen - mit ein wenig Struktur

Vor vielen Jahren haben sich der Milliardär und Unternehmer Charles Schwab und der Kommunikationsberater Ivy Lee in einem von Chales Unternehmen getroffen. Charles frage nach, wie er es schaffen könne, die Produktivität im Unternehmen zu steigern. Er sagte auch, er habe schon alles versucht, was ihm einfiele. Mehr Lohn, bessere Arbeitszeiten, Motivation durch finanzielle Anreize oder bessere Arbeitsverhältnisse. Auch der Wettkampf zwischen den Teams war schon im Versuch, aber: Es brachte alles nichts (oder zumindest nicht langfristig).

Nach einigen Minuten hielt Ivy Lee inne und sagte zu Charles, wie er das Problem ganz leicht lösen könne.

Charles hörte zu, machte sich Notizen und bekam einen Plan an die Hand, den er ausprobieren sollte. Ivy meinte dann zu ihm, dass er das ruhig tun könne, auch gerne mehrere Tage und Wochen - und sobald er wisse, was ihm dieser kleine Tipp Wert war, solle er ihm eine Summe überweisen, die er für gerechtfertigt hielte.

Einige Wochen gingen ins Land, aber dann kam ein Scheck über 25.000 US-Dollar bei Ivy Lee an. Denn dieser Tipp veränderte alles - und brachte den Unternehmen von Charles im Laufe der Jahre viele Millionen mehr ein.

Doch was war nun dieser Tipp, der für jeden alle verändern kann, egal ob Business Coach, Life Coach, Mentor, Trainer oder jemand mit ganz anderer Expertise?

Der Tipp lautet wie folgt:

  1. Mache eine Liste mit den 6 Dingen, die morgen die wichtigsten Dinge sind, die dein Unternehmen voran bringen
  2. Sortiere die Liste nach Wichtigkeit von 1-6
  3. Wenn du morgen aufstehst, schau auf die Liste - aber nur auf den allerersten Punkt.
  4. Erledige  diesen Punkt und gehe dann zum zweiten Punkt über - aber erst dann, wenn Punkt 1 auch wirklich erledigt ist.

Die Sache ist die: Schaffst du nicht alle Punkte, sondern nur die ersten beiden, wird es trotzdem der produktivste Tag gewesen sein, den du haben kannst. Schafft du 3 Punkte - auch super. Schaffst du zeitnah alle 6 - top, dann denk dir entweder etwas Neues aus oder mach Feierabend.

Ich habe zu diesem Thema vor einiger Zeit auch mal ein YouTube-Video erstellt. Schau es dir gerne an, wenn du magst. Der Link ist hier: https://www.youtube.com/watch?v=_z4KorptN-E&t=42s 

 

Bonustipp - Dein Selbstbild muss dazu passen

Vielleicht hast du schonmal den Spruch gehört "Wir können niemals über unser eigenes Selbstbild hinaus performen". Darin steckt eine Menge Wahrheit.

Genau deshalb habe ich zu diesem Thema auch schon ein Buch als Hardcover und für Kindle geschrieben und einen kompletten Online-Kurs für ein minimales Investment gebaut. Denn kaum ein Thema ist so essenziell wie dein Selbstbild.

Vielleicht denkst du jetzt "Kein Problem, ich glaube an mich, also passt das", doch wenn das so ist, dann unterliegst du einem Irrglauben, den die meisten meiner Klienten zu Anfang haben.
Denn. Dein Selbstbild ist nicht, was du denkst, wer du bist. Dein Selbstbild ist auch nicht, was andere von dir denken. Dein Selbstbild ist das, was du denkst, was andere von dir denken.

Das bedeutet: Wenn du jemanden anschreibst und du denkst "Ich bin ein mega Coach und kann ihm helfen", du aber gleichzeitig etwas bemerkst wie "Ich hoffe mal, der reagiert und ist nicht nur genervt von der Anfrage", dann ist dein Selbstbild, dass deine Anfragen ganz einfach nerven.

Vielleicht kennst du auch diese Menschen, die mega gut in neuen Gruppen ankommen, während andere nie anzukommen scheinen. Ihr Selbstbild ist nicht so gut, weil sie gut ankommen, sondern sie kommen gut an, weil ihr Selbstbild besagt, dass andere Menschen super locker und offen auf sie reagieren und dass andere es lieben, gemeinsam mit diesem Menschen Spaß zu haben.

Denk also daran, dir die richtigen Dinge zu sagen, z.B. "Ich schreibe Menschen an, von denen ich denke, dass se gut passen, weil ich weiß, wie enorm gut ich auf sie wirke und wie sehr sie es lieben, mir zu schreiben" oder "Ich liebe es, Kontakt zu neuen Menschen aufzubauen und diese Menschen lieben ebenso den Kontakt zu mir".

Das Selbstbild ist essenziell für deinen Erfolg bei den Klientenanfragen als Coach.

 

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ÜBER NICK

Autor

NICK KRAKOW

Nick Krakow ist Experte für die Entwicklung menschlichen Potenzials. Nach über 10 Jahren des Studiums bei Größen wie Bob Proctor, Jordan Belfort, Sam Ovens u.v.m. begleitet Nick heute zahlreiche Experten und Coaches auf dem Weg zu ihrem Traumleben.

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© 2022 - Nick Krakow


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